Über mich
はじめまして。私はジーノです。どうぞよろしくお願いします。
Ich bin 1989 geboren und eigentlich war schon ziemlich früh klar, wohin das irgendwann führen würde. Spätestens mit fünf Jahren war kein technisches Gerät im Haushalt mehr wirklich sicher vor mir. Mich hat nie interessiert, dass etwas funktioniert. Mich hat interessiert, warum. Also wurde geschraubt, geöffnet und untersucht.
Irgendwann waren alle Geräte im Haus zerlegt, angeschaut und wieder zusammengebaut, mal besser, mal schlechter. Danach blieb eine größere Frage übrig. Wie entstehen aus Plastik, Metall und ein paar unscheinbaren Bauteilen plötzlich Farben, Bilder und Funktionen auf dem Bildschirm?
Die Antwort darauf lag irgendwann nicht mehr in der Hardware, sondern in der Software. Plötzlich ging es nicht mehr nur darum, Geräte zu öffnen und hineinzuschauen, sondern selbst Dinge entstehen zu lassen. Aus ein paar Zeilen Code wurden kleine Programme. Aus Experimenten wurden Projekte. Und aus Neugier wurde nach und nach etwas, das mich bis heute begleitet.
Seit 2011 arbeite ich hauptberuflich als Backend-Engineer. In dieser Zeit habe ich unzählige Zeilen Code geschrieben, Systeme gebaut, Projekte wachsen lassen und auch erlebt, wie manche Ideen unterwegs wieder verschwinden und große Projekte spektakulär scheitern. Genau diese Mischung aus Logik, Experimentieren und dem Gefühl, etwas Eigenes erschaffen zu können, ist der Grund, warum mich Software bis heute jeden Tag begeistert. 💻 ✨
Aber mein Leben besteht nicht nur aus dem nerdigen Dasein. Doch eigentlich schon – aber nebenbei schreibe ich leidenschaftlich gerne Gedichte, Kurzgeschichten und Romane.
Ich schreibe, seit ich denken kann – aber nicht, um laut zu sein. Ich schreibe, um hinzusehen. Um das sichtbar zu machen, was oft im Verborgenen liegt oder einfach nur über das, über das kaum jemand spricht. In meinen Texten geht es um Einsamkeit, Verletzlichkeit, Gefühle, das Scheitern an Erwartungen, die zu groß sind – und um Menschen, deren Stimmen nie gehört wurden. Ich glaube an Geschichten, die nicht blenden, sondern ehrlich sind. Die weh tun dürfen. Und die nicht erklären, sondern spüren lassen.
Mein Schreiben ist literarisch, aber nicht verkopft. Es ist direkt, poetisch, manchmal leise – und getragen von dem Wunsch, etwas in Bewegung zu setzen. Nicht aus Wut. Sondern aus Mitgefühl. Meine Texte basieren auf echten Momenten, Begegnungen, Augenblicken, Bildern, die sich in mich eingegraben haben. Besonders während ich in Japan gelebt habe – einem Land, das mir mehr bedeutet, als ich je ganz in Worte fassen könnte.
Ich glaube nicht daran, dass ein Buch die Welt verändert. Aber ich glaube daran, dass es jemanden berühren kann, der sich sonst allein fühlt. Und manchmal reicht das. Manchmal ist das der Anfang.
Unbekannt

Mein Roman Unbekannt ist im Juni 2025 erschienen. Wäre es ein Film, würde er mit den Worten beginnen: „Nach einer traurigen und wahren Begebenheit.“ Es geht um all die Menschen, die mitten unter uns leben – bis sie verschwinden, ohne dass jemand fragt. Während ich einige Zeit in Japan lebte, nahm dieses Buch Gestalt an. Der Ursprung liegt jedoch schon vor meiner Reise nach Asien, in einem traurigen Ereignis, das sich wenige Wochen vor meinem Aufbruch in Japan ereignete und mich nicht mehr losließ.
Wenn ich also mal nicht gerade etwas programmiere, viel zu viele Stunden vor der Konsole sitze, Animes oder K-Dramen auf Netflix schaue oder irgendwelche spontanen Gedanken mich dazu drängen, sie in ein Buch zu pressen, dann verlagert sich mein Leben nach draußen. Dann nehme ich meine Kamera und laufe einfach los. Ohne Ziel, ohne Plan. Irgendwo findet sich immer ein Moment, der es wert ist festgehalten zu werden. Oft sind es gerade die stillen Dinge, die mich am meisten faszinieren.
Ein anderer Teil meines Lebens spielt sich mit Musik ab. K-Pop begleitet mich inzwischen seit vielen Jahren und ist längst mehr als nur etwas, das nebenbei läuft. Es sind Erinnerungen, Nächte mit Freunden, in denen wir neue Songs entdecken, Musikvideos schauen und viel zu lange darüber reden, warum genau dieser eine Song gerade perfekt ist.
Auch in der Küche zieht es mich immer wieder nach Asien. Ich koche unglaublich gern und verliere mich dabei manchmal genauso sehr wie beim Programmieren oder Fotografieren. Neue Rezepte ausprobieren, Aromen verstehen, kleine Details verändern. Und natürlich gehört dazu auch die nie endende Suche nach wirklich gutem japanischen und koreanischem Essen, am liebsten gemeinsam mit Freunden. 🍜
Anfang 2025 bin ich schließlich für mehrere Monate nach Japan gegangen. Ein Schritt, der sich weniger wie eine Entscheidung angefühlt hat und mehr wie etwas, das schon lange in mir gewachsen ist. Seitdem arbeite ich daran, mir dort Stück für Stück ein dauerhaftes Leben aufzubauen. Japan ist für mich nicht nur ein Ort, sondern etwas, das sich über viele Jahre langsam zu einem Teil meines Lebens entwickelt hat. 🇯🇵
Lust auf etwas mehr Japan?
Besuche mein Projekt „In Japan“
Ob ich Klieschees erfülle?
Ja, wahrscheinlich fast alle. In welche Schublade man mich auch stecken möchte, irgendwo passt es am Ende vermutlich. Ich bin ein ziemlicher Nerd, immer für jeden technischen Unsinn zu haben und rede gerne über IT-Kram, bei dem viele um mich herum irgendwann nur noch freundlich nicken.
Mich fasziniert einfach alles, was mit Technik zu tun hat. Egal ob AI, Raspberry Pi, Arduino, irgendein verrücktes Bastelprojekt oder eine neue Programmiersprache, die ich ausprobieren möchte. Für mich ist das alles ein riesiger Spielplatz voller Ideen.
Und genau das liebe ich daran. Man kann etwas ausprobieren, etwas bauen, etwas kaputt machen und dabei fast immer noch etwas Neues lernen. Das Technikuniversum wird nie wirklich langweilig, weil ständig irgendwo eine neue Idee darauf wartet, umgesetzt zu werden.
Ohne Kaffee und Pizza läuft hier übrigens gar nichts!
Wenn man mich dann noch in eine musikalische Schublade stecken möchte, wäre es wohl die des Metal oder doch die des K-Pop oder vielleicht auch die, des J-POP?! Lange Haare, Festivals und laute Musik – am liebsten japanischer Metal, Death- und Black-Metal, und natürlich Kawaii-Metal – gehören einfach zu meinem Leben.
Musik begleitet mich aber schon sehr lange. Seit über fünfzehn Jahren läuft bei mir täglich K-Pop, und über die Zeit ist daraus weit mehr geworden als nur ein Genre, das nebenbei im Hintergrund läuft. Musik prägt meine Stimmung, meine Erinnerungen und oft auch meinen Alltag.
Das bedeutet aber auf keinen Fall, dass ich mich auf ein Genre festlege. Ich bin ebenso großer Fan von K-Pop und J-Pop, wie von Metal-Bands aus aller Welt und habe eine Schwäche für japanische 80er-Jahre-Musik.
Und ganz besonders angetan hat es mir die Künstlerin Shania Yan. Ihre Musik hat eine ganz eigene Stimmung, die mich jedes Mal wieder einfängt. Es gibt Künstler, die man gern hört, und es gibt solche, deren Songs sich still in den eigenen Alltag einschreiben. Bei ihr ist es genau das. Sie gehört für mich einfach zu meinem Leben. 🎧





